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Goji-Beeren werden bei den Verbrauchern immer beliebter, weil sie zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe haben, die förderlich für die Gesundheit sind. Allerdings sollte beim Kauf von Goji-Beeren einiges beachtet werden, um auch wirklich gesunde Früchte zu erhalten. Denn je nachdem, bei welchem Anbieter die Goji-Beeren gekauft werden, kann es erhebliche Unterschiede bezüglich der Qualität geben. In erster Linie sollten die Kunden vor allem darauf achten, naturbelassene Früchte zu kaufen. Der Grund: Gerade bei exotischen Früchten kann es durchaus vorkommen, dass während der Lagerung Konservierungsmittel eingesetzt werden, die nicht nur den Geschmack erheblich beeinträchtigen, sondern sogar die Gesundheit gefährden können. Um eventuelle Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten die Verbraucher auf folgende Qualitätskriterien achten:

 

Die Herkunft der Goji-Beeren

Damit Goji-Beeren ihre volle Wirkung entfalten können, sollten sie von einem Strauch geerntet werden, der in einem besonders nährstoffreichen Boden aufwächst. Das ist etwa in der chinesischen Provinz Ningxia der Fall, woher die Goji-Beere auch ursprünglich stammt. Der Grund dafür liegt darin, dass das Überschwemmungsgebiet des Yellow River, woher die originalen Goji-Beeren stammen, von Wasser aus dem Himalaya gespeist wird. Sobald die Schneeschmelze im Sommer beginnt, nimmt das Wasser aus dem Himalaya auf seinem Weg zahlreiche organische Stoffe und Mineralstoffe auf. Deshalb werden in der chinesischen Provinz auch Goji-Produkte von allerhöchster Qualität erzeugt. Die Beeren aus dieser Region haben weltweit die größte Dichte an Inhaltsstoffen.

 

Auf den Zeitpunkt der Ernte kommt es an

Eine wichtige Rolle spielt aber auch, dass die Goji-Beeren auch wirklich zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden. So erreichen die Beeren aus China etwa im August und September ihren optimalen Reifegrad. Anschließend werden sie von Hand geerntet und auf Matten getrocknet. Weil die Beeren bei einer Temperatur von 20 bis 30 Grad luftgetrocknet werden, blieben alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Auch die getrockneten Beeren gelten also als Rohkost.

 

Wie naturbelassen sind die Beeren?

Dass die Qualität der Goji-Beeren aus der sonnenreichen Provinz Ningxia von höchster Qualität sind, ist gemeinhin unbestritten. Denn hier können die Bocksdornsträucher völlig natürlich aufwachsen und werden auch kaum zurückgestutzt. Sobald die Beeren geerntet wurden, sollten sie übrigens direkt weiterverarbeitet, also gepresst oder getrocknet werden. Geschwefelt oder auf eine andere Art konserviert werden dürfen Goji-Beeren übrigens nicht. Ist dies der Fall, muss das laut Gesetz sogar auf der Verpackung angegeben werden.

 

Stammen die Beeren wirklich aus der aktuellen Ernte?

Obwohl die getrockneten Goji-Beeren durchaus auch länger aufbewahrt werden können, kommt der süße bis leicht säuerliche Geschmack der Beeren am besten zur Geltung, wenn diese frisch getrocknet sind. Das gilt übrigens auch für alle anderen Formen der Verarbeitung.

 

Wie wurden die Früchte aufbereitet?

Ob Goji-Beeren in getrockneter Form oder als Saft konsumiert werden, ist grundsätzlich egal. Es kommt lediglich darauf an, dass die Beeren während der Verarbeitung schonend behandelt werden. Werden sie beispielsweise zu schnell getrocknet, verlieren sie einen Großteil ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit. Wer Goji-Saft bevorzugt, sollte hingegen einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Denn häufig werden für Säfte qualitativ schlechtere Früchte verwendet.